Hallo, ich bin Ted Hartwig

Ich bin Kinder- und Kitafotograf aus Leidenschaft, weil Kinder einfach großartig sind! Wenn ich Kinder fotografiere, lege ich stets Wert auf authentische Fotos. Für mich sind Hintergrundsysteme, Dekoration und mitgebrachte Requisiten bei Kinderfotos völlig Fehl am Platze. Ich möchte Kinder so fotografieren, wie sie sind. Süß, frech, erfinderisch, neugierig, manchmal ganz extrovertiert, manchmal eher schüchtern.

Ich bin selbst Vater, komme aus Berlin, arbeite aber bundesweit.

Mein zweiter Schwerpunkt neben der Kinder- und Kitafotografie ist die Hochzeitsfotografie. Auch hier geht es um Emotionen.

Gehen Sie doch mal auf: www.traum-hochzeitsfotos.de

 

 

Kitafotograf für Berlin - aus dem Nähkästchen geplaudert

 

Kinder sind Kinder. Das haben viele Erwachsene noch nicht begriffen oder es wieder vergessen. Letzteres trifft wohl eher zu, denn wir alle waren einst Kinder, nicht wahr? Ich beginne meinen Artikel bewusst leicht provokativ, denn die Tatsache, dass Kinder keine Erwachsenen und auch keine Models sind, ist die Basis meiner Arbeit, spiegelt aber auch meine grundlegende Einstellung zu Kindern wider, also auch im privaten Bereich.

Zum besseren Verständnis erlaube ich mir, Antoine de Saint-Exupéry zu zitieren, mit einer Zeile aus dem Jahrhundertwerk "Der Kleine Prinz", dessen Tiefgrund und Spiritualität mich immer wieder auf's Neue beeindruckt: 

"Der Kleine Prinz dachte über die ernsthaften Dinge völlig anders als die großen Leute."

Wie wahr. Wären es nur die Eltern, könnte man dies mit mangelndem pädagogischen Hintergrund erklären. Aber auch bei den Erziehern beobachte ich immer wieder die offensichtliche Einstellung: Ich bin der Erwachsene, also erziehe ich das Kind. Das Kind lernt von mir, und ich zeige dem Kind, was es können und wissen muss. - Dass es sich tatsächlich in vielen Bereichen genau auf das Gegenteil beläuft, dass wir viel von den Kindern lernen (können, wenn wir es zulassen), spüren viele Erwachsene einfach nicht (mehr).

Kinder sind ebenso wie wir ein Teil unserer Gesellschaft. Sie verdienen es und haben das Recht, so angenommen und respektiert zu werden wie sie sind. Anlässlich des jüngst vergangengen Weltkindertages, bei dem es explizit um diese Grundrechte der Kinder geht, stelle ich das hier gerne nochmals mit Betonung heraus.

 

Ted Hartwig ist Kitafotograf aus Berlin und forografiert Kinder so wie sie sind. Stillsitzen und Lächeln müssen die Kinder bei ihm nicht. Wer also Kitafotos mal anders wünscht, sollte mal mit ihm reden.

 

Woher diese Schieflage kommt, dass wir Erwachsenen den Kindern alles vorschreiben wollen, warum wir sie lenken und einengen, bis zur Auffälligkeit, möchte ich hier nicht diskutieren, es würde den Rahmen sprengen und zu keinem Ergebnis führen. Ich freue mich aber über jeden Austausch. Interessant ist nämlich die Tatsache, dass auch unter den Kindern physische, psychische und emotionale Symptome immer häufiger auftreten. Man sollte mal wieder systemisch denken und Maria Montessori fragen, woran das wohl liegen könnte...

 

Kinder leben in einer besonderen Welt

Mit Welt meine ich nicht den Planeten, auf dem wir leben, auch nicht das Land oder die Stadt, auch nicht die Gesellschaft, politisch oder gar wirtschaftlich betrachtet. Denn hieraus stecken wir selbstredend alle in der gleichen Welt. Wenn wir den Begriff "Welt" mal etwas emotionaler betrachten, kommen wir schnell dahin, dass Kinder in einer ganz besonderen Welt leben, die meiner Meinung aber auch die deutlich bessere ist. Herbert Grönemeyer hatte ja einst gesungen: "Eine Armee aus Gummibärchen..."

Kinder (solange sie noch nicht zu sehr von den Erwachsenen geformt wurden) lieben die Natur und das Sein an sich. Sie lieben den Moment und konzentieren sich stets voll und ganz auf das Hier und Jetzt. Kinder sind höchst empathisch und haben feine Antennen für Gefühle und Schwingungen. Sie tragen eine starke, absolut intrinsische Motivation in sich, die Welt um sich herum zu entdecken, aber auch sich selbst zu entdecken. Sie lieben bedingungslos und sind ehrlich verletzbar. Sie weinen und lachen, wenn es Ihrer Gefühlslage entspricht, eben absolut authentisch. Kinder erfassen auch definitiv mehr (oder alles?) von dem Großen Ganzen, das uns umgibt, das wofür es keine Worte gibt und das nicht messbar und mit den Augen nicht sichtbar ist. Wieder mit dem Kleinen Prinzen gesagt:

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Kinder sind einfach großartig. Diese Darstellung ist zugeggeben recht spirituell. Wer nicht ganz folgen kann oder möchte, dem sei auf einer ganz einfachen Ebene gesagt: Kinder sind sprichwörtlich laufende Meter. Wer die Welt mit Kinderaugen sehen will, sollte sich mal auf den Boden setzen...

Warum dieser etwas komplexe Exkurs? Kinder zu fotografieren ist mehr als nur Geschäft, mehr als nur ein Genre. Es ist Leidenschaft und Berufung! Es ist die Liebe zu den Kindern und die ehrliche Wertschätzung dieser kleinen Persönlichkeiten, die hier die Grundlage für mein Wirken darstellt!

 

Als Kitafotograf bin ich der Gast.

Wenn ich als Fotograf in eine Kita gehe, dann bin ich dort Gast. Nicht etwa Gast bei der Kita als Institution oder gar bei den Erziehern, sondern Gast bei den Kindern. Sie sind diejenigen, die dort fast schon wohnen und sich heimisch und geborgen fühlen (von den Kleinen, die gerade die Eingewöhnung durchmachen, mal abgesehen). Es ist ihre Kita. Es ist völlig verständlich, dass die meisten Kinder einen fremden Fotografen, der nur sein Set aufbaut und die Kinder wie im Akkord durchfotografiert, ablehnen. Warum fragt man nicht einfach mal die Kinder?

 

Der typische Kitafotograf - aus Sicht der Kinder.

Er ist fremd. Er ist groß und redet wenig. Er hat komische Dinger dabei. Die sind schwarz und blitzen manchmal. Und dann liegen da Kabel, die sind gefährlich, und wir dürfen nicht mal herumlaufen. Und er hat auch so ein komisches Ding in der Hand. Da guckt er durch und sagt irgendwas zu uns. Wir verstehen ihn aber nicht. Und er versteht uns nicht. Meine Erzieherin hat mich vor ihn hingesetzt, hat mir noch die Haare gekämmt, was ich voll doof fand, und dann mit dem Finger meine Schokoladenreste vom Mund gewischt. Ganz schön grob. Auch voll doof. Alles geht so schnell. Das macht keinen Spaß. Ich möchte eigentlich nur zu meiner Mama. Warum versteht mich keiner? Ich weine. Alle sagen, ich soll lachen. Aber keiner hat einen Witz gemacht. Ich verstehe das alles nicht.

Ich denke, so oder so ähnlich empfinden viele Kinder bei einem normalen Fotoshooting in der Kita.

Ich erinnere mich an eine Kita, die ich mir mit meiner Frau vor einigen Jahren angeschaut hatte - für unsere Tochter, also ganz privat. An dem Tag der Führung war gerade der Fotograf da. Die Kita-Leiterin zeigte uns stolz den Raum, wir durften mal hineinluken. Da war ein Fotograf, ein Helfer, eine genervte Erzieherin, eine Bank, auf der so ca. 15 Kinder warteten, und ein Kind inmitten einer albernen Dekoration. Ein geöffneter Koffer, Laub wurde auf dem Boden zurechtgerückt. Ein ganz normales Foto-Set eben. Das einzige was fehlte - Leben! Spaß!

Warum läuft das immer wieder so ab - oder zumindest sehr häufig? Obwohl ein Großteil der Eltern mittlerweile diese Art von Bildern selbst nicht mehr mag? Wie oft hört man: "Interessantes Bild, aber das ist nicht mein Kind"? Dennoch halten viele Kitas leider immer noch an solch einem System fest, teilweise einfach aus Starrheit, wie ich behaupte.

 

So arbeite ich als Kita-Fotograf

Wenn ich in eine Kita gehe, habe ich recht wenig dabei. Da ich das Kind und seine Situation in den Mittelpunkt meiner Bildsprache stelle, verzichte ich bewusst auf Hintergrund-Systeme und Dekoration, denn in jedem Gruppenraum gibt es irgendwo eine Kuschelecke oder eine neutrale Wand, die sich hervorraged für Kinderporträts eignet. Außerdem mache ich auch gerne situative Bilder aus dem Geschehen heraus. Auch verzichte ich auf umfangreiche Studioblitze, sondern nutze stets nur einen einzigen mobilen Systemblitz mit Softbox, der kabellos von meiner Kamera gesteuert wird. So bin ich mobil, flexibel und kann dennoch professionell und weich ausleuchten. Kabelsalat gibt es auch nicht, daher ist für Sicherheit gesorgt.

Ansonsten habe ich noch eine Liste dabei, damit ich niemanden vergesse, sowie meine Kennwortkarten. Dazu später mehr.

Wenn ich eine Kita oder Kitagruppe zum ersten Mal besuche, kennen mich die Kinder noch nicht, und ich kenne sie nicht. Also setze ich mich zu ihnen auf den Boden, stelle mich vor, höre ihnen zu, wenn sie mir vom gestrigen Ausflug erzählen, oder wenn sie mir ihr Lieblingskuscheltier präsentieren. Ich bin voll und ganz auf ihrer Ebene - bei ihnen. Ich zeige ihnen, dass ich sie respektiere und dass ich einer von ihnen bin. Wer mich einmal hat arbeiten sehen, wird wissen, was ich meine. Ich mache nämlich richtig gerne richtig viel Quatsch mit den Kindern. Ich liebe es, sie lieben es. Natürlich erst einmal nicht alle. Wer sich erst einmal aus sicherer Entfernung ein Bild verschaffen möchte, den lasse ich in Ruhe. Auch die Schüchternen kommen irgendwann, oder lassen mich zu ihnen kommen.

Ich erinnere mich an ein besonders schüchternes kleines Mädchen. Sie war in der Eingewöhnung, erst eine Woche in der Kita, und da hat meine Anwesenheit scheinbar und nachvollziehbar überhaupt nicht zu ihren Vorstellungen gepasst. Sie ist also anfangs vor mir weggelaufen. Zwei Stunden später war ich zufällig gerade anwesend, als sie an eine Wand gelehnt umfiel und sofort anfing laut zu weinen. Ich habe sie auf den Arm genommen um sie zu trösten, und sie hat sich an mich gekuschelt. Ich habe sie dann der herbeigeeilten Erzieherin "übergeben" - was sie natürlich noch besser fand, aber: Ein besseres Feedback, einen besseren Vertrauensnachweis hätte sie mir nicht geben können. Tolle Fotos durfte ich dann ganz nebenbei auch noch von ihr machen...

 

So entstehen diese Kitafotos

Zuerst fotografiere ich alle Kinder einmal geordnet durch, eher klassisch nacheinander. Ich muss das so machen, da ich die Kinder nicht kenne, mir nicht alle Namen merken kann und sicher gehen muss, dass ich alle "im Kasten" habe. Ich muss also wenigstens einmal alle Kinder auf meiner Listen abhaken. Aber es gibt noch einen Grund: Ich arbeite mit speziellen Kennwortkarten. Auf diesen Karten ist ein QR-Code abgebildet, den das System später für die einwandfreie Zuordnung der Kinder benötigt. Auch ist auf den Karten ein Kennwort aufgedruckt, mit dessen Hilfe die Eltern später nur die Bilder des eigenen Kindes in der Online-Galerie sehen können. Dazu später mehr. Aber da ich mich in ihrem Gruppenraum befinde, muss kein Kind auf der Bank sitzen und gelangweilt warten. Alle, die gerade nicht an der Reihe sind, können weiter spielen. Und: Es entstehen hier die eher klassischen Porträts, die sich gut für Sticker für Freundebücher, Bilderrahmen, etc. eignen. Aber immer ohne Schnickschnack. Das Gesicht des Kindes steht im Vordergrund!

Dieser erste Durchgang ist bereits teilweise extrem spaßig, teilweise ruhig. Je nach Kind. Dann lege ich die Liste weg und begebe mich zu den Kindern in die Gruppe hinein. Sie zeigen mir den Raum, es ergeben sich neue Bilderserien - an der Treppe, im Puppenhaus, auf dem Stoff-Esel, in der Bücher-Ecke, wo auch immer. Es machen nicht immer alle Kinder alles mit, aber es entstehen abwechslungsreiche Bilderserien für jedes Kind, stets ordentlich aufgenommen und professionell ausgeleuchtet, denn mein mobiler Blitz stört nicht und ist einfach Gold wert!

 

Kitafotograf für Berlin? Fragen Sie Ted Hartwig. Seine Kitafotos sind bei Eltern Erziehern und Kindern gleichermaßen beliebt.

 

Kinder als Regisseure der Kitafotos

Die Kinder dürfen also mit entscheiden, wie die Fotos aussehen sollen. Sie können ihre eigenen Ideen einbringen. Sie sind "Models" (ich mag diesen Begriff eigentlich nicht) und Regisseur gleichermaßen. Ich bin der Mann an der Kamera und setze dann das Bild um. So kann man diese Bilder stets als Ergebnis von Team-Arbeit betrachten. Wie oben bereits ausgeführt: Ich bin Gast bei den Kindern, nicht umgekehrt!

 

Kinderfotos und die Entwicklung der Kinder

Die Zeit vergeht so schnell. Wer sich intensiv und ehrlich mit Kindern beschäftigt, erkennt, wie rasant sie sich entwickeln und welche Ordnung hinter dieser Entwicklung steckt. Ein Kind, das den ganzen Tag nur malt, folgt einem inneren Programm, weil es gerade jetzt das Malen am besten lernen und festigen kann. Die Natur will das so! Wenig später wird dieses Zeitfenster sich schließen (wenn auch nicht ganz), und das Üben anderer Fertigkeiten rückt in den Vordergrund. Ein anderes Kind balanciert gerade auf allem, was nicht niet- und nagelfest ist, ein wieder anderes schiebt die Kugeln auf dem Rechenschieber hin und her. Es ist so faszinierend, wie sehr sich Kinder auf eine Aufgabe konzentrieren können und auch wollen. Dies in Bildern festzuhalten halte ich für immens wichtig, denn es dokumentiert die Entwicklung des Kindes und zeigt: Das bin ich. Es steckt also wesentlich mehr dahinter als nur ein tolles Bild. Es ist eine zukünftige Zeitreise und ein jetziges Fenster zur Welt der Kinder!

 

Meine Arbeit als Kitafotograf und was mich antreibt

Ich möchte mit meinen Bildern Geld verdienen. Natürlich, denn das ist mein Beruf. Ich bin Kitafotograf aus Berufung, neben der Hochzeitsfotografie ist dies mein Schwerpunkt. Ich möchte, dass die Kinder Spaß haben! Und ich möchte Spaß bei den Kindern haben. Denn Arbeit muss Spaß machen und erfüllen. Arbeit, die nicht erfüllt, macht auf Dauer krank. Aber es ist eben viel mehr als das, und ich hoffe, dass dies mit diesem Beitrag deutlich wird. Ich möchte die Welt der Kinder aufzeigen, sie in Bildern festhalten und den "Großen Leuten" näherbringen. Ich möchte, dass man über meine Bilder schmunzelt, dass sie rührend erwärmen oder einem zum Lachen bringen, oder auch manchmal zum Nachdenken.

 

Kitafotos ohne Stress - auch für die Kita

Diese Art der Fotografie ist übrigens nicht nur für die Kinder toll, sondern auch für die Kita, denn es müssen keine Gruppen hin und her rangiert werden. Im Übrigen bereite ich vor der Aktion Hinweisblätter für alle Eltern vor, Aushänge und Listen für die Familienfotos, etc. Die Kita hat also wirklich keinen Mehraufwand! Das ist auch Teil meiner Philosophie, denn die Erzieherinnen sollen für die Kinder da sein, und nicht für den Fotografen! Auch im Nachgang hat die Kita keinen Aufwand, denn die Bilder werden in einer kennwortgeschützen Online-Galerie gezeigt und zum Kauf angeboten. Die Eltern bezahlen direkt über das Bestell-System und bekommen die Bilder dann fertig nach Hause geliefert. Ganz ehrlich:

Jede Kita, die noch Mappen verteilt und Geld einsammelt, ist selbst schuld!

 

Was in manchen Kitas schief läuft...

Trotz der ausführlichen Infos auf meiner Website, meiner Broschüren und Flyer, sowie der ausführlichen Gespräche und Informationen im Vorfeld läuft leider nicht immer alles rund. Ich werde natürlich keine Kita beim Namen nennen. Auch liegt es mir fern, hier einfach nur den Part der Anderen zu kritisieren, aber ich möchte aufzeigen, dass es einen Konsens geben muss zwischen meiner Arbeitsweise und den Vorstellungen der Kita und der Eltern. Und eigentlich auch der Kinder.

Ein Phänomen begegnet mir sehr oft, und das finde ich auch aus betriebswirtschaftlicher und motivatorischer Sicht sehr bemerkenswert: Die Erzieherinnen kritisieren die Eltern, dass sie die Hinweisblätter und Aushänge nicht lesen - tun es aber selbst nicht. Ich werde vom Personal oft nach Details zum Ablauf gefragt, die auf den Hinweisblättern explizit und deutlich erklärt werden. Hm...

Ich habe eine auf Erfahrung und Anspruch basierende Zeitvorgabe. Mit einer Kita musste ich mal zäh über diese Zeitvorgabe verhandeln, mit dem Ergebnis, dass ich pro Gruppe ein Zeitfenster vorgeschrieben bekam, das eigentlich mit meiner Arbeitsweise nicht vereinbar war. Ich habe die Aktion dann doch durchgeführt, allerdings musste ich hier die Kinder doch im Akkord durchziehen, was überhaupt nicht meine Art ist. Das Ergebnis: Gut, aber nicht gut genug. Die Eltern waren zufrieden, aber die Bilderserien waren etwas starr und es hat nicht wirklich Spaß gemacht. Abgesehen davon, dass die Kinder gruppenweise auf eine Bank gesetzt wurden, und die letzten teilweise eine Stunde warten mussten. Sie durften zwischendurch nicht mal spielen gehen, damit ihre Kleidung nicht schmutzig wird. Da fragte ich mich, wozu die ausführlichen Gespräche im Vorfeld eigentlich gut waren. Ich begreife es bis heute nicht. Hm...

Immer wieder hampeln die Erzieherinnen hinter oder neben mir herum, wenn ich die Kinder vor der Nase oder besser vor der Linse habe. Wenn ich dann höre: "Lach doch mal!", kann ich nur antworten: "Dann machen Sie doch mal einen Witz." Gerade dem pädagogisch ausgebildeten Personal sollte doch klar sein, dass Kinder nicht einfach so lachen, wenn es nichts zu lachen gibt. Und je mehr Leute auf ein Kind einreden, desto schlimmer wird doch die Sache, oder? Hm...

Eine Kita versicherte mir, dass die Gruppen hausintern eingetaktet werden. Hier ging es um ein Eis-Schnuten-Shooting, ein besonderes Shooting-Event, das den Kindern mal so richtig gut gefällt! Tatsache war letztendlich, dass die Gruppen überhaupt nicht untereinander abgesprochen waren und auf einmal 4 Gruppen gleichzeitig anwesend waren. Die Kinder waren die leidtragenden, denn sie haben auf ihr Eis gewartet, sollten stillsitzen und wurden von den Erzieherinnen in einem Befehlston angeherrscht, dass ich mir erlaubte nachzufragen, woher der Stress denn kommt. Eine Stimmung, die überaus unschön war und wie sich herausstelle daher kam, dass der Informationsfluss hausintern nicht ganz funktioniert hatte. Hm...

Und die Eltern? Insgesamt ist die Resonanz auf meine Fotos sehr gut, das zeigt der Erfolg der letzten Jahre. Natürlich ist das auch eine Frage des Geschmacks, so dass ich selbstverständlich nicht alle Eltern mit meinen Bildern begeistern kann. Wenn das so wäre, würde die Weltpresse wahrscheinlich auf mich aufmerksam werden. Meine Abnahme-Quote liegt bei knapp 80%, und die Eltern bestellen Bilder-Pakete von 10,- € bis 100 €, je nach Kind und Budget - und Ergebnis. Denn es ist auch so, dass ich von den großen, extrovertierten Kindern mehr Bilder im Angebot habe als von den Kleinen, eher schüchternen. Wenn ich aber beispielsweise als Reaktion auf eines dieser Leinwandbilder höre, dass da soviel Weiß am Bildrand ist, dann würde ich am liebsten antworten: "Schon mal geschaut, wer hier in der Mitte ist? - Ganz zufällig Ihr eigenes Kind mit maximalem Spaß!" Hm...

 

Kitafotograf Ted Hartwig setzt auch bei Kitafotos stets interessante Bildideen um. Er hat einen ganz eigenen Stil. Nicht langweilig und stressfrei für alle.

 

Ich möchte hier nicht etwa Frust loswerden - und ja, solche Fehlabsprachen oder Reaktionen können frusten. Wichtig ist mir nur aufzuzeigen, dass alle Beteiligten, also die Leitung, die Erzieherinnen, die Eltern und die Kinder genau informiert sein müssen, was hier abgeht. Dann macht die Aktion Spaß und es kommen tolle Bilder heraus.

 

Resumée

Ich habe einfach drauf losgeschrieben. Ein professioneller Autor hätte vielleicht seinen Beitrag vorher etwas besser strukturiert, aber ich bin eben Fotograf und nicht Autor. Ich hoffe, dass ich Ihnen nachvollziehbar darstellen konnte, was mir Kinderfotografie und speziell die Arbeit als Kitafotograf bedeuten, worin die Leidenschaft besteht, und was ich mit meinen Bildern mitteilen möchte.

Wenn Sie Mama oder Papa eines Kitakindes sind, dann schlagen Sie mich doch einfach mal vor oder fragen Sie mich vorher nach weiteren Infos. Ich würde mich freuen, auch Sie und vor allem Ihre Kinder begeistern zu dürfen.

In diesem Sinne, herzliche Grüße,

Ted Hartwig

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